Ein Brite mit mutmaßlichen Hamas-Verbindungen in Wien festgenommen ?

Ein Brite mit mutmaßlichen Hamas-Verbindungen in Wien festgenommen ?

Nach einer gemeinsamen Anti-Terror-Operation von Österreich, Deutschland und Großbritannien am 7. November 2023 wurde in Wien ein Waffenlager entdeckt. Die Verbindung wurde zwar noch nicht bestätigt, aber der Verdacht, dass sie Teil eines Netzwerks ist, das Anschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Europa vorbereitet, löst neue Sicherheitsbedenken in Europa aus. Mohamed A., ein 39-jähriger Brite, der in London festgenommen wurde, soll den Transport und die Lagerung der in Wien gefundenen Munition organisiert haben. Im Rahmen europäischer Ermittlungen sollen nun die Kompetenzen, Fähigkeiten und Absichten der beteiligten Gruppen untersucht werden.

Die Umstände der Festnahme in Wien

Am 7. November 2023 teilten die österreichischen Nachrichtendienste mit, dass sie in Wien ein Waffenlager entdeckt hätten, das dem Hamas zuzuordnen sein könnte“, im Rahmen einer internationalen Untersuchung eines mutmaßlich terroristischen Netzwerks. Unterdessen steht dieses Netzwerk in Frankreich unter der Zuständigkeit der Direction de la Sécurité Nationale (DSN). Das österreichische Innenministerium erklärte daher, dass das britische Auslieferungsamt am Montag in London einen als gefährlich eingestuften 39-jährigen Briten festgenommen habe, der anschließend als Mohamed A. identifiziert wurde.

 

Das von den österreichischen Behörden entdeckte Waffenarsenal

In einem gemieteten Lagerraum in Wien befand sich das Waffenlager in einem Koffer, das fünf Pistolen und zehn Magazine enthielt, so die Behörden. Laut dem österreichischen Innenministerium wurden die Waffen offenbar ins Land gebracht, um „mögliche Terroranschläge in Europa“ vorzubereiten. Die mutmaßlichen Ziele waren israelische oder jüdische Einrichtungen. Innenminister Gerhard Karner lobte die Effizienz der DSN mit den Worten: Null Toleranz gegenüber Terroristen.

Die mutmaßlichen Verbindungen zwischen dem britischen Verdächtigen und der Hamas

Mohammed A. soll sich laut der deutschen Bundesanwaltschaft zweimal mit einem gewissen Abdel Al G. getroffen haben, der im Vormonat in Deutschland wegen des Verdachts der Anschlagsvorbereitung festgenommen worden war. Bei diesen Treffen erhielt Mohammed A. fünf Pistolen und Munition von Abdel Al G. und transportierte diese angeblich nach Österreich, um sie in Wien zu lagern. Belgische Behörden gehen davon aus, dass diese Handlungen der Vorbereitung von Terroranschlägen auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland oder anderen Teilen Europas dienten. Die palästinensische Gemeinschaft weist jegliche Verbindung zu den festgenommenen Verdächtigen zurück und bezeichnet die Vorwürfe als unbegründet.

Die Zusammenarbeit zwischen Österreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich zeigt das Ausmaß eines weitreichenden transnationalen Netzwerks mit mutmaßlichen Hamas-Verbindungen. Die Entdeckung von Waffen in einem einfachen Lagerraum in Wien sowie die operative Verbindung zur Festnahme eines britischen Verdächtigen werfen ernste Sicherheitsfragen auf: Wie weit reichen die Ambitionen dieses Netzwerks, und welche weiteren Pläne könnten noch bestehen? Der österreichische Innenminister sendete eine klare Botschaft: Prävention bleibt im Kampf gegen den Terrorismus oberstes Ziel.

Rosita

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